PBSG Wolfsburg e.V.
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26.10.2015

Bundesmeisterschaft Senioren-Mannschaft

PBSG Wolfsburg ist Deutscher Vizemeister

Die Senioren-Mannschaft der PBSG Wolfsburg hat nach 2013 widerum den Deutschen Vizemeistertitel bei den Bundesmeisterschaften der Senioren-Mannschaften erzielen können.

Das erfolgreiche Team mit Ralph Steinberg, Dean Risinger und Mike Grützner kämpfte sich in Darmstadt bis ins Finale und erst dort verlor man gegen die Mannschaft des SV Motor Babelsberg, die mit ihrer Zweitliga-Mannschaft antraten.

Das zusammengewürfelte PBSG-Team wurde erst kurz vor Meldeschluß zusammengestellt, weil aus der ursprünglichen Mannschaft um Kapitän Ralph Steinberg zwei Spieler abgesagt hatten und somit Dean Risinger und Mike Grützner nachnominiert wurden.
Das Abenteuer BMM startete für die Wolfsburger am Freitagabend mit einer über 3 Stunden langen Fahrt nach Darmstadt, wo man spät abend im Hotel eincheckte und eine Nacht zur Erholung hatte. Am nächsten morgen musste man sich nämlich pünktlich um 9.00 Uhr bei der Turnierleitung melden. Die Mannschaften waren alle pünktlich vor Ort, nur leider die Turnierleitung nicht. Der Bundessportwart Roland Gruß kam dann mit einer Viertelstunde Verspätung doch noch und somit konnte es nach dem Fotoshooting mit dem Touch-Magazin auch endlich losgehen.

Runde 1
PBSG Wolfsburg vs. PSC Rhein Nahe Bingen 3:2

Die ganze Bundesmeisterschaft hätte für die Wolfsburger auch gut und gerne in der ersten Begegnung und einem 0:3 direkt beendet werden können. Risinger verliert sein 14.1-endlos denkbar knapp mit 74:75 und Steinberg sein 8-Ball ebenfalls mit 3:4. Einzig Grützner konnte seine 9-Ball-Partie mit 5:4 für sich entscheiden und somit den entscheidenden Punkt für die Verlängerung sichern. Man sollte hier allerdings erwähnen, dass Grützner schon mit 0:4 hinten lag und eine Megaaufholjagd starten musste. Glücklicherweise hat beim Stande von 4:4 sein Gegner sogar auch noch die entscheidende Neun verschossen.
Auch in der Rückrunde sollte es extrem spannend werden. Die PBSG musste beide Partien gewinnen, um als Sieger hervorgehen zu können. Grützner bekam im 10-Ball seinen gefrusteten Hinrundengegner wieder und setzte sich souverän mit 4:1 durch. Risinger bekam ebenfalls seinen Widersacher aus dem ersten Durchgang – dieses Mal aber im 8-Ball. Schnell lag Risinger mit 1:3 hinten und musste zusehen, wie sein Gegner die Partien fast fehlerfrei ausschoss. Risinger ließ aber nicht locker und nutzte die Breakschwäche des Gegners und schoß seinerseits ebenfalls fehlerfrei drei Partien aus und konnte der PBSG diesen wichtigen dritten Satz- und somit Matchpunkt sichern.
Die erste Runde konnte man also mit viel viel Glück dann dennoch erfolgreich überstehen und somit war das Minimalziel erreicht…

Runde 2
Schwarz-Weiß Kohlscheid vs. PBSG Wolfsburg 2:3

Die Kohlscheider (insbesondere Dirk Stenten aus der Zweitliga-Mannschaft) waren natürlich eine nominell stärkere Truppe als Bingen und insofern haben die Wolfsburger auch die Aufstellung entsprechend umgestellt. Mit Steinberg im 14.1 sollte gegen Stenten ein kleines Wunder geschafft werden (andere nennen diese Vorgehensweise auch „opfern“) und Risinger und Grützner sollten die schwächeren Spieler bezwingen. Der Plan ging in der Hinrunde auch entsprechend auf. Grützner und Risinger siegten leicht und locker und bei Steinberg blieb das kleine Wunder aber aus und somit ging es auch hier in die Verlängerung. Dieses Mal brauchten die Wolfsburger allerdings nur noch einen Punkt für die nächste Runde. Risinger verlor zwar das 8-Ball gegen Stenten aber Grützner entpuppte sich abermals als Matchwinner und sicherte den wichtigen letzten Punkt im 10-Ball. Auch hier hatte sein Gegenspieler im entscheidenden letzten Spiel einen dicken Fehler gemacht und ebnete Grützner und der PBSG damit das Weiterkommen.
Das Halbfinale war erreicht und jetzt wurden die Ansprüche der Wolfsburger auch deutlich höher gesteckt. Das Finale sollte erreicht werden…

Halbfinale
PBSG Wolfsburg vs. BC Lange Bande Hamm 3:1

Hamm erwies sich gegen die Wolfsburger als „leichtester“ Gegner des Tages. Mit 3:1 setzten sich die Autostädter relativ souverän durch und zogen ins Finale ein.
Risinger verlor zwar sein 14.1 gegen Allrich sehr deutlich mit 24:75, aber sowohl Grützner und Steinberg siegten in ihren Partien. Grützner gewann locker mit 4:1 im 8-Ball gegen Herzer und Steinberg beendete sein 9-Ball mit einer 4-9-Kombi zum 5:3. In der Verlängerung bügelte Risinger aber seine schwache 14.1-Partie wieder aus und schlug Allrich deutlich mit 4:1 im 8-Ball. Die 10-Ball-Partie von Grützner wurde beim Stand von 2:2 abgebrochen, weil Wolfsburg den dritten Punkte bereits erreichte.
Das Finale war erreicht… Ein kleines Wunder war vollbracht und die Wolfsburger Jungs konnten Ihr Glück kaum fassen… Mit diesem Resultat hat man im entferntesten nicht gerechnet…

Finale
PBSG Wolfsburg – SV Motor Babelsberg 1:3

Babelsberg war vor Turnierbeginn schon einer der großen Titelfavouriten, weil sie mit drei Spielern ihrer Zweitligamannschaft antreten konnten. Unter anderem natürlich auch mit Sascha Tege, der bereits national und International einige Titel vorweisen kann. Die Wolfsburger (insbesondere Steinberg) gingen in dieses Finale aber trotzdem ohne übergroßen Respekt und wollten einfach nochmal alles geben. Risinger musste sich in seinem 9-Ball-Satz aber leider eingestehen, dass Tege an diesem Tag eine Nummer zu groß war. Tege nutzte jede sich bietende Möglichkeit und beendete jede Partie, sobald er seinen Einstiegsball lochen konnte. Eine Partie konnte Risinger ihm zwar noch abringen, verlor dann aber schließlich deutlich mit 1:5. Der bisher ungeschlagene Grützner hatte mit Markus Hörner ebenfalls sehr große Probleme und kam nicht richtig in den Satz. Hörner nutzte ebenfalls die Fehler von Grützner und siegte 4:2. Somit lag die PBSG schon früh mit 0:2 hinten und die Entscheidung, ob es noch eine Verlängerung geben sollte, fiel dann im 14.1. Steinberg kam sehr gut aus den Startlöchern und legte zu Beginn gleich eine 41er-Serie vor und führte zwischenzeitlich sogar mit 52:4. Sascha Marquard erwies sich aber als Kämpfernatur und überholte mit einer 47er, bevor er einen relativ leichten aber entscheidenden Fehler machte. Ein darauffolgendes Saveduell konnte Steinberg dann für sich entscheiden und versenkte die letzten Bälle zum 75:66.
Verlängerung…
In der Verlängerung ging bei den Wolfsburgern dann gar nichts mehr. Risinger verlor schnell und deutlich sein 8-Ball mit 0:4 gegen Marquard und somit war die Entscheidung gefallen. Babelsberg holte sich überaus verdient den Titel und die Wolfsburger waren mit Ihrer Silbermedaille mehr als zufrieden.

Im Anschluß gab es noch die obligatorische Siegerehrung, die vom Bundessportwart Roland Gruß durchgeführt wurde und danach begaben sich die zufriedenen Wolfsburger auf den langen Heinweg nach Fallersleben, wo man nachts um ca. 3.00 Uhr auch unbeschadet ankam…

Noch ein paar kleine Highlights des Turniers…

  • Grützner entpuppte sich im Turnierverlauf gemeinsam mit Sascha Tege (Babelsberg) zum erfolgreichsten Spieler und verlor nur einen einzigen Satz. Zwei weitere Sätze von ihm wurden in der Verlängerung abgebrochen. Nach eigener Aussage hätte er die aber auch gewonnen…
  • Der eine oder andere Wolfsburger war total nervös und aufgeregt und musste seine Aufregung durch permanentes Volltexten der Spieler abbauen. Mensch Anja! Jetzt ist aber mal gut…!!! Aber lustig, dass die Fans nervöser sein können als die Spieler…
  • Risinger und Steinberg holten zum zweiten Mal nach 2013 den Vizemeistertitel nach Wolfsburg…
  • Steinberg schießt im Finale die Zweithöchste Serie (41) des Turniers. Nur Marquard (Babelsberg) im direkten Finalduell war mit ner 47er-Serie besser…
  • Grützner hat erst beim Stande von 0:4 im 9-Ball bemerkt, dass er das Oberteil vom Breakqueue auf seinem Spielqueue hat. Er hat es dann getauscht und den Satz mit 5:4 gewonnen…
  • Risinger holte sich am Ende noch ne blutige Nase und kam blutverschmiert in Wolfsburg an…
  • Mit einer gefühlten Durchschnittsgeschwindigkeit von 220 km/h ist man am Freitag nach Darmstadt geflogen…


(v.l.n.r) Dean Risigner, Mike Grützner, Ralph Steinberg


(hinten von links nach rechts) Sascha Marquard, Ralph Steinberg, Markus Hörner, Dean Risinger, Sascha Tege (vorne) Mike Grützner

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